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Betreuungsnetzwerk

Ein wichtiges strategisches Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Betreuungsnetzwerkes für die Wuchsorte des Bayerischen Löffelkrautes und weiterer wertvoller Pflanzenstandorte im Projektgebiet.

An jedem Wuchsort soll es mindestens eine Betreuungsperson geben, die mehrmals pro Jahr den Zustand der Vorkommen kontrolliert und die Bestandsentwicklung der Arten und die Wirkung durchgeführter Maßnahmen dokumentiert. Diese Informationen werden dann an einer Koordinierungsstelle gesammelt und entsprechend ausgewertet. Zeichnen sich dabei Veränderungen ab, die die jeweiligen Vorkommen gefährden, werden die zuständigen Stellen informiert, um Gegenmaßnahmen zu initiieren.

Zur Zeit kann das Projektmanagement schon auf Betreuer und Betreuerinnen zurückgreifen, die mit großem Engagement, Sachverstand und Freude bei der Sache sind. Selbstverständlich wollen wir keinen Raritäten-Tourismus an den Standorten

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Bestandszählung
Wuchsortkontrolle

Gesucht werden ehrenamtlich Naturfreunde, die regelmäßig "ihr" Löffelkraut besuchen und auch das Monitoring übernehmen. Lokale Betreuer haben den Standort und sein Umfeld ständig im Auge. Wenn sich beispielsweise der Wasserhaushalt verändert oder Verschmutzungen auftreten, kann schnell gegengesteuert werden. Für uns hat dieses Artenschutz-Projekt Modellcharakter. Denn es handelt sich um viele kleine Einzelflächen mitten in der Landschaft. Das macht die Arbeit auch komplizierter als in einem kompakten Naturschutzgebiet.

Hierbei sind wir auf ihre Mithilfe angewiesen. Wir bieten für alle zukünftigen Betreuerinnen und Betreuer eine Fortbildung an, bei der Sie die nötigen Hintergründe zur Ökologie des Bayerischen Löffelkrautes, zu den Schutzmaßnahmen und zum Monitoring bekommen, um ihren Standort kompetent betreuen zu können.

Falls Sie Interesse an diesem "Freiluft-Ehrenamt" haben, dann wenden Sie sich doch bitte an uns. Wir freuen uns über eine E-Mail, z.B. über das Kontakt-Formular.