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Co-Arten in Schwaben

Gelber Lein (Linum flavum)
Dörrs Gold-Hahnenfuß (Ranunculus doerrii)
Geschnäbelter Gold-Hahnenfuß (Ranunculus rostratulus)
Hirschzunge (Asplenium scolopendrium)

Aurikel (Primula auricula) und Hirschzunge (Asplenium scolopendrium) zeigen in Schwaben leicht positive Entwicklungstendenzen und es scheint aufgrund langjähriger Aufzeichnungen so, als ob ihr Bestand an den kontrollierten Wuchsorten sogar leicht zugenommen hat. Doch auch hier gilt, dass die Entwicklung genauestens beobachtet werden muss, denn oftmals sind es nur geringfügige Ursachen, die schuld am Rückgang bzw. dem Verschwinden einer Art sind.

Nördlich von Memmingen wächst der Gelbe Lein (Linum flavum), der hier eines seiner letzten Vorkommen in ganz Bayern hat. Der Bestand ist erfreulicherweise in den letzten Jahren konstant geblieben, was auf die regelmäßige Pflege durch den Landschaftspflegeverband Unterallgäu zurückzuführen ist.

Weitaus schlechter ist dagegen die Situation mehrerer Hahnenfußarten im Umfeld von Erkheim, Lkr. Unterallgäu. So hat hier der Geschnäbelte Gold-Hahnenfuß (Ranunculus rostratulus) sein weltweit einziges Vorkommen, das inzwischen auf nur wenige Quadratmeter zusammengeschmolzen ist. Ähnlich verhält es sich mit dem Dörrs Gold-Hahnenfuß (Ranunculus doerrii), von dem in ganz Deutschland nur noch wenige Vorkommen bekannt sind.